Nichtraucher werden durch den Umstieg auf E-Zigaretten – möglich oder nicht?

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, den konsequenten Ausstieg von heute auf morgen jedoch einfach nicht schafft, der versucht zunächst einmal, seinen Konsum Schritt für Schritt einzudämmen. Auf diese Weise lassen sich mit etwas Disziplin immer wieder kleine motivierende Teilerfolge verbuchen, ohne dass die werdenden Nichtraucher sich allzu sehr nach ihrer regelmäßigen Portion Nikotin sehnen müssen. Eine andere Alternative, um den Zigarettengenuss in Zukunft deutlich herunterzuschrauben ist außerdem die mittlerweile durchaus etablierte E-Zigarette, die bereits von vielen Rauchern genutzt wird. Aber funktioniert der Umstieg wirklich und wie viel besser ist die Alternative eigentlich?

Dass die E-Zigarette mittlerweile als echte Alternative zur Tabakzigarette gehandelt wird, ist den meisten Menschen dank der großen medialen Aufmerksamkeit bereits bewusst, dennoch gerät die elektronische Zigarette auch immer wieder in die Negativ-Schlagzeilen. So soll ihr Ruf keineswegs nur positiv sein und insbesondere ihre Inhaltsstoffe werden heiß diskutiert. Denn gerade die sogenannten Liquids, also der Treibstoff der E-Zigaretten, geben vielen aufgrund ihrer Zusätze viele Rätsel auf und rufen Kritiker auf den Plan. Andererseits jedoch dürfte allen „Dampfern“ jedoch auch klar sein, dass die E-Zigarette keineswegs eine Art gesundes Lebensmittel darstellen soll und dies auch nie wollte, daher erscheint die enorme Kritik teilweise doch ein wenig fehl am Platz.

E-Zigarette oder Tabakzigarette?

Im direkten Vergleich schneidet die E-Zigarette aber durchaus gut ab, denn die schädlichen Stoffe werden hier deutlich reduziert. Immerhin enthält die Tabakzigarette rund 4.800 chemische Substanzen, von denen etwa 90 sogar krebserregend und 250 giftig sind. Sie entstehen vornehmlich beim Verbrennungsprozess des Tabaks und befinden sich im Rauch, der direkt eingeatmet wird. Die E-Zigarette hingegen wird gedampft und nicht geraucht, demnach findet also keine Verbrennung in diesem Sinne statt. Das hat zur Folge, dass jene gefährlichen Stoffe also gar nicht erst entstehen können. Zwar kann auch beim Dampfen der typische Tabakgeruch und -geschmack gewählt werden, dabei handelt es sich allerdings lediglich um eine Flüssigkeit, die über eine Verdampfereinheit verdampft und inhaliert wird.

Doch gerade die Liquids geraten immer wieder in die Kritik, denn ihre Inhaltsstoffe sind laut Medien größtenteils nicht bekannt. Tatsächlich sind diese aber zum Großteil ganz deutlich deklariert und demnach durchaus kein Geheimnis. Die Hauptbestandteile sind einerseits Propylenglycol, pflanzliches Glycerin, Wasser, Nikotin und Aroma. Den unbekannten Teil machen hier vornehmlich die Aromen selbst aus und das aus einem offensichtlichen Grund: denn würden die Hersteller ihre Rezepturen offenlegen, hätte die Konkurrenz einen deutlichen Vorteil. Ganz allgemein kann hier also größtenteils Entwarnung gegeben werden, wobei es Dampfern aber ans Herz zu legen ist, Liquids vor allem aus hochwertigen Quellen zu beziehen. Gerade chinesische Hersteller sind hier mit Vorsicht zu genießen und sollen teilweise sogar verschmutzte Präparate anbieten – für ein unbedenkliches Produkt sollte daher eher auf transparente und renommierte Hersteller gesetzt werden, wie z.B. InTaste.

Schrittweise Entwöhnung dank E-Zigarette?

Deshalb zu behaupten, die E-Zigarette wäre gesundheitlich unbedenklich, wäre in diesem Fall allerdings kaum angebracht. Denn immerhin enthalten auch die Liquids eine entsprechende Menge Nikotin, wie sie auch bei klassischen Zigaretten anzutreffen ist und dabei handelt es sich schließlich trotz allem noch immer um eines der gefährlichsten Nervengifte überhaupt! Aber dennoch: Wer mag, der kann bei der Wahl des Liquids vollständig auf den Zusatz von Nikotin verzichten und genau hier liegt auch der große Vorteil für Nichtraucher. Denn beim Umstieg auf die E-Zigarette wird anfangs zwar vermutlich noch ein normaler Nikotinwert genutzt werden, dieser kann jedoch nach Bedarf immer weiter gesenkt werden, sodass eine schrittweise und sanfte Entwöhnung durchaus möglich ist. Hinzu kommt außerdem die Tatsache, dass die E-Zigarette nicht mehr dazu verleitet, eine ganze Zigarette zu rauchen, bevor sie abgebrannt ist – stattdessen können Dampfer hier einfach ganz nach eigenem Ermessen 2-3 Züge nehmen und das kleine Gerät dann bequem wieder in die Tasche wandern lassen.

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